Der Februar zeigte sich unserer Wandergruppe von seiner abwechslungsreichen Seite. Zwischen tiefwinterlichen Bedingungen im Wienerwald und den ersten Sonnenstrahlen in der Leitha-Au erlebten wir die Natur in all ihren Facetten.
Den Auftakt machte eine Tour von der Sportschule Lindabrunn nach Aigen. Bei nebligen 2°C führten uns Forstwege durch stille Föhrenwälder zum Henninger. Da die Wege teils stark vereist waren, erwiesen sich die mitgebrachten Grödel als absolut unverzichtbar. Nach einer gemütlichen Einkehr in Aigen kehrten wir gestärkt über Waldwege zum Ausgangspunkt zurück.
Rund um Baden erkundeten wir die historische Burgruine Rauhenstein. Vom Parkplatz an der Promenadegasse aus ging es über den Rainerweg und den Helenentalersteig hinauf auf den Schwarzberg. Mitten durch das Badner Klettergebiet und den Biosphärenpark Wienerwald erreichten wir schließlich die Cholerakapelle. Der Rückweg führte uns nach der Überquerung der Schwechat entlang des Wegerls im Helenental entspannt zurück nach Baden.
Ein echter Wintereinbruch begleitete uns bei der Wanderung auf den Schöpfl, den mit 893 m höchsten Berg des Wienerwalds. Von St. Corona aus ging es am Heilbrunnen vorbei zum Schutzhaus. Die schneebedeckten Wiesen rund um die Matras-Warte boten eine traumhafte Kulisse. Über den Wittenbachberg und einige Abschnitte querfeldein fanden wir durch verschneite Mischwälder den Weg zurück ins Tal.
Zum Monatsende lockten uns frühlingshafte 4°C und Sonnenschein nach Wampersdorf. Entlang der Leitha wanderten wir bis nach Landegg. Das Highlight wartete in der unberührten Natur der Leitha-Au: Als Vorboten des Frühlings begrüßten uns dort die ersten Schneeglöckchen-Teppiche und machten Lust auf die kommende Jahreszeit.